Test Zelt F10 Arete 2

Das Zelt - F10 Arete 2



Der Auf- Abbau


Der Aufbau vom F10 ist relativ einfach und schnell alleine aufgebaut.
Hürden entstehen bei großen Windböen, da das Zelt erst wirklich aufgebaut werden kann wenn man es mit Heringen im Boden verankert hat.
Wenn Wind weht sollte man schon zwei Personen haben, das man nicht eine Seite fest macht und bis man auf der anderen Seite ist ist es schon weggeflogen.

Da zuerst das Innenzelt mit Gestänge aufgebaut werden muss ist es bei Regen ein schnelles Handeln gefragt um die Nacht dann doch noch trocken verbringen zu können.
Wenn das Zelt aber mal aufgebaut und alle Verzurrungen fest gemacht steht es gut da.

Der Abbau ist genau so schnell und einfach gehandhabt. Durch den überdimensionierten Zeltsack ist auch das Unverpacken und klein machen kein Problem. 

Bei Regen



Ich habe jetzt einige Unwetter mit dem Zelt überstanden. Eine Bora würde ich jedoch noch ein Tarp mitnehmen, damit Ihr im Innenzelt nicht nass werdet. 
Der Aufbau ist relativ simpel. Das Aussenmaterial ist sehr leicht und dünn. Bei viel Regen schießt es durch das Material durch oder es entsteht Kondens. Dieser tropft runter und trifft das Innenzelt oder ihr drückt das Innenzelt ausersehen an das Aussenzelt… pfeif soll schon mal vorkommen. 

Es ist für ein 2 Mann-Zelt typisch sehr klein. Bedeutet ihr solltet am besten in der Mitte des Zeltes schlafen und eure Sachen Links und Rechts daneben aufbauen. So habe ich es geschafft nicht in der Nacht versehentlich an die Wände zu stoßen.

Ansonsten würde ich empfehlen das Außenzelt noch zusätzlich zu imprägnieren so wird das Zelt nicht so schnell richtig nass.

Zusätzlich würde ich empfehlen ein kleines wasserdichtes Säckchen sich zu besorgen wo das eventuell nasse Aussenzelt eingepackt werden kann. So wird das Innenzelt nicht während dem Transport nass. 

Auf der der anderen Seite durch das superdünne Material trocknet es auch ziemlich fix. Nach einem Regenschauer und danach leicht Sonne war es nach einer 3/4h Knochen trocken. 

Bei Hitze

Würde ich euch empfehlen nur das Innenzelt aufzubauen da so die Belüftung sehr gut ist. Es ist ein Zelt das wenn vollaufgebaut dich eher sehr wärmt. 

Bei Kälte

Wie schon im Thema Hitze schon angesprochen ist es ein sehr warmes Zelt. Ich habe bis dato nicht darin gefroren auch wenn es draussen regnete und eine Temperatur um die 7-8 Grad war. Wichtig ist das alles geschlossen ist und nicht zu lange es gelüftet wurde. 

Staufächer und Verzurrungen

Die Staufächer sind ganz ok angebracht. Im vorderen Bereich gibt es Links ein Fach dort habe ich die Zeltverpackung rein gestopft passt perfekt da rein. Im Eingang oben ist ein kleines Staufach in dem man super ein Smartphone oder eine Taschenlampe reinlegen kann um eine gute Ausleuchtung im Zelt zu besitzen
An der Öffnung kann man dann die „Türe“ in ein kleines Fach verschwinden lassen. Hab ich auch erst nach dem 7 Tag gesehen.
Der Reißverschluss der Öffnung ist hacklig und an der ersten oberen Naht und an der Rundung unten sehr nervig. Hier hätte ein besserer stabilerer Reißverschluss sicherlich Abhilfe geschafft. 

Die Verzurrungen hätten an den Seiten zwei sein sollen, anstatt eine in der Mitte. Bei zwei würde nicht ins Gewicht fallen, Jedoch bei richtigem schlechten Wetter helfen das Zelt sauber gespannt zu halten. 

Das Hintere Fenster hätte man ein wenig höher bauen sollen und das Netz vergrößern so hätte man eine bessere Belüftung und würde nicht hinten im Raum denken das man gleich erstickt. 

Fazit:

Für 300 Euro ein OK´es Zelt mit leichten Schwächen im Aufbau des Zeltes bei Regen und Verpackung wenn es nass ist.  Das grün innen macht innen ein angenehmes Licht. jedoch würde ich mich über Gelb mehr freuen da es das Innenzelt mehr erhellt auch bei schlechtem Wetter. Die Verzurrungen sind nach meiner Meinung vom Aussenzelt u wenige hier hätte man einfach auf jeder Seite zwei machen sollen. Das macht nicht viel am Gewicht aber sehr viel bei Regen mit Wind, dass das Innenzelt das Aussenzelt nicht erwischt.

Ich würde es empfehlen für eine Einzelperson die eher vor hat sich in einem regenarmen Gebiet aufhalten möchte, das leicht und schnell aufgebaut ist.
Zusätzlich sollte man eine Unterlegplane wie bei allen anderen Zelten dabei haben damit der Boden der genau wie alles andere sehr anfällig ist.

Hier noch mal die Liste wie ich das Zelt pimpen würde

  • Tarp mitnehmen (Wenn mehr Regen)
  • Unterbodenschutz (Bauplane Baumarkt wasserdicht
  • Die Schnüre austauschen das sie reflektieren so sieht man sie in der Nacht

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